Mein Hund mein Therapeut

Die Tiere besitzen auch so etwas wie Seele und Psyche, und die sind auf ihre Weise ebenso verletzlich wie die des Menschen.

Beispiel: Wenn wir in Urlaub fahren, stellen wir um auf Schongang und Erholung. Für Hunde bedeutet das aber Stress, weil sie sich massiv umstellen müssen: auf eine neue Umgebung, auf neue Nachbarn, auf neue Lebensgewohnheiten am Urlaubsort und vielleicht auch auf anderes Futter. Der Hund kann uns Menschen in vielerlei Hinsicht helfen, aber er braucht auch unsere besondere Zuneigung.

Nun wissen wir inzwischen, dass Hunde beim Zoll Drogen und sogar geschmuggeltes Geld mit ihrem sehr feinen und ausgeprägten Geruchssinn schnüffeln können; dass sie Menschen unter Trümmern finden oder sogar aus Fluten retten. Aber sie können uns auch noch viel mehr helfen, zum Beispiel in rein menschlichen Problemen. Einem Hund können wir unseren Kummer mitteilen. Wir dürfen ihm alles erzählen, ohne dass es gleich im Büro-Funk die Runde macht. Er ist ein guter Zuhörer und gibt uns mit Gesten und Jaulen zu verstehen, dass er uns Trost zuspricht. Wie schön ist es, wenn Bello seinen Kopf auf unseren Schoß legt und damit sagt: „Ich bin bei Dir und verstehe Dich!“ Er fühlt mit und wir können unseren Kummer runter von der  Seele beichten. Finde  erst einmal einen solchen verständnisvollen Menschen!

Dieses eBook zeigt allerdings noch viel mehr. Ja, dein Hund wird zum echten Therapeuten; Du weisst es nur noch gar nicht. Deshalb hast du bis  jetzt genau alles richtiggemacht, denn hier erfährst Du,  wobei Dir dein treuer Begleiter helfen kann; und das ist verdammt viel. Natürlich ist jede Lage individuell. Nicht alle Probleme lassen sich nach einem Strickmuster gleich behandeln. Aber Du erfährst hier grundsätzliche Ansätze, wie du zusammen mit deinem Hund viele schwierige Situationen in Eurem  Leben  meistern wirst. Erkenne das erst einmal, und dann werden Dir die Augen aufgehen. Ja, wundere Dich nicht, was alles mit Hasso und Kyra möglich ist. Das eBook gibt Ansätze, die dich ermuntern, deinen Hund als Therapeuten einzusetzen und besser zu verstehen. Jeder muss daraus die für ihn passenden Schlüsse ziehen und Lösungen suchen.

 

Wie sind Hunde eigentlich gestrickt?

Ein bekannter US-Hundetrainer stellt seine Methoden regelmäßig auf dem so genannten National Geographic Chanel vor, mittlerweile auch in Deutschland (über Nat Geo Wild). Der US-Amerikaner treibt Hunden ihre Aggressivität und andere Macken aus. In wenigen Trainingseinheiten zeigt der gebürtige Mexikaner verzweifelten Hundehaltern, wie sie mit ihrem Liebling besser zurechtkommen, ihn verstehen lernen und so zu einem sehr nützlichen Begleiter machen.

In seinem neuesten Buch gibt er Einblicke in die Hunde-Psyche, die mancher Hundehalter nur schwer versteht. Daraus, wie der Vierbeiner auf bestimmte Situationen antwortet, kann man wiederum für sich wertvolle Schlüsse ziehen. Der Hundetrainer hält uns Hundehaltern dabei auch schonungslos den Spiegel vors eigene Gesicht: Gibt es Stress in der Beziehung, spürt das der Hund sofort; kommt ein neues Frauchen ins Spiel, dann hat Hasso damit zunächst ein Problem, ebenso wenn ein Baby die Familie vergrößert. Hunde reagieren vor allem auf Trennung – entweder mit Bellen, Jaulen oder auch mal mit einem Häufchen oder einer „aufgeräumten“ Wohnung.

Du kennst doch bestimmt das schöne Bild aus der Werbung: Da thront ein schwarz-weißgefleckter Dalmatiner auf einem Sofa; ringsherum sind Kissen zerfetzt und Betten aufgerissen, die Federn überall in der Wohnung verteilt. So kann es passieren. Wenn dann auch noch die kurzzeitige Trennung mit Ritualen bekräftigt und zelebriert wird, tut das der Hunde-Psyche besonders weh. Der Hundeprofi lehrt uns ferner, dass auch Hunde regelrecht depressiv werden können, etwa nach Ferien, in denen man sich besonders intensiv mit ihnen beschäftigt hatte – und plötzlich ist Schluss damit. Du seihst also: Dein Vierbeiner kann dir sehr nützlich sein, wenn du ihn richtig behandeln und erst mal verstehen lernst.

Besonders die Rasse des Labradors macht uns sehr deutlich, wie sich der Hund momentan fühlt. Denn ist ein Labrador sehr gelangweilt, dann lässt er das auch mal mit einem tiefen Seufzer raus und pustet uns einen vor; er zeigt dann ein völlig uninteressiertes, gelangweiltes Gesicht mit lässig herunterhängenden Mundwinkeln, die er unter der ausgepusteten Luft flattern lässt. Damit verlangt er nach Beschäftigung, nach Aktivität, nach Rausgehen oder Gassi gehen. Wer das nicht versteht, wird wenig Freude an seinem Hund haben, weil der dann auch nicht bereit ist, seinem Herrchen bei dessen Problemen zu helfen.

Hunde sind leicht zu führen

Dabei sind die Vierbeiner eigentlich sehr leicht zu führen – und somit für uns als Therapeut einsetzbar. Wir müssen nur ein paar Dinge beachten. Grundprinzip Nummer eins ist die Konsequenz. Sage nicht heute hü und morgen hott. Das bringt den Hund durcheinander; er weiß buchstäblich nicht mehr, wie er sich verhalten soll – und macht in der Konsequenz natürlich, was er will. Bleibst du dagegen bei einer klaren Linie, bringst du so deinem Hund auch bei, dir bei deinen Problemen behilflich zu sein. Gib  nicht nach, wenn Rex mit Dackelblick um ein Leckerli bettelt; streichel ihn stattdessen.

Dazu gehört zweitens eine stabile Hunde-Psyche. Mache Dir  ein Alleinlassen des Vierbeiners zur normalsten Sache der Welt. Wenn Du selbstsicher auftrittst, fällt es dem Hund leichter, die Situation zu akzeptieren und sich dabei wohler zu fühlen. Bloß keine Dramatik, denn das wirkt heftig auf Hasso. Nur mit stabiler Psyche kann dir dein Hund  wirklich nützlich sein. Denke  immer daran, wenn du ihn als Therapeut einsetzen möchtest.

Personell Skills - die Hunde-Sinne sind spitze

Was der Mensch mit seiner Intelligenz schafft, sind für Hund und Katz Tast-Sinn, Geruch, Seh-Sinn und Gehör. Unsere lieben Vierbeiner haben uns zumindest in diesen Punkten einige klare Vorteile.

Der Hörsinn des Hundes

Sein Ohr nimmt wesentlich höhere Frequenzen als das menschliche Ohr wahr – bis zu 50.000 Herz (nach anderen Quellen sogar im Bereich bis 100.000 Herz); wir Menschen dagegen schaffen grade einmal bis zu 20.000 Herz und haben unsere maximale Empfindlichkeit bei bis zu 4.000 Herz (der Hund bei bis zu 8.000 Herz). Menschen, die sich Hunde vom Leib halten wollen, nutzen solche hohen Töne, die sie auf ihrem Grundstück in Verbindung mit einer Lichtschranke installieren.

Diese Hochtöne nehmen wir Menschen nicht mehr wahr; aber für den Hund sind sie erbärmlich: Er sucht ganz schnell reiß aus. Das gleiche gilt auch für Katzen. Man setzt hohe Töne aus speziellen Pfeifen auch im Hundetraining ein. Der Hund hat noch einen entscheidenden weiteren Vorteil: Er besitzt nämlich bewegliche Ohrmuscheln und kann deshalb Geräusche ganz gut dreidimensional wahrnehmen. Menschen schaffen das nur schlecht; wir müssen unsere Ohren richten und justieren, um Geräusche besser zu orten. Für den Hund ist diese Fähigkeit auch ein Signalgeber für die optische Kommunikation.

Das Auge des Hundes

Hunde könnten nur Graustufen (schwarz-weiß) sehen, so die Meinung früher. Die Wissenschaft hat dies aber mittlerweile durchkreuzt. Hunde sehen durchaus Farben, sind aber grün-rot-blind. In der Dämmerung sehen auch wir Menschen nur Graustufen – aber: Im Gegensatz zu uns sehen Hunde in Dämmerung um ein Vielfaches besser. Allerdings kennt das Hundeauge kein Rot. Weitere Unterschiede bestehen darin, dass ein Hundeauge im Blau-Bereich am besten sieht, während das menschliche Sehorgan dies im Grün-Gelb-Bereich am besten kann. Die Sehschärfe wird beim Hund als geringer vermutet, dafür ist sie auf Bewegung optimiert. Das Hundehirn unterdrückt stillstehende Objekte. Wie beim Wolf, der seine Beute erst einmal optisch aussuchen muss, weil sie sich vor seinem Auge bewegt, dürfte das auch der Grund beim Hundeauge sein. Das Gesichtsfeld des Hundes ist ebenfalls größer; er kann in einer horizontalen Ausdehnung von bis zu 240 Grad sehen, während der Mensch nur bis zu 180 Grad schafft. Dagegen ist das dreidimensionale Sehen beim Menschen doppelt so groß – nämlich im Bereich von 120 Grad (Hund: 60 Grad).

Der Geruchssinn des Hundes

Hunde riechen besonders gut; ihre Nase ist wesentlich empfindlicher als die des Menschen, weshalb sie auch zu den so genannten Nasentieren zählen. Allerdings ist dieses Vermögen auch von Hunderasse zu Hunderasse verschieden. Ein Mopps mit einer platten Nase hat viel mehr Riechzellen als ein Schäferhund. Der Mensch – obwohl in China ein Westeuropäer Langnase genannt wird – hat nur circa fünf Millionen Riechzellen, wogegen ein Schäferhund auf bis zu 220 Millionen solcher Zellen kommen kann. Faustregel: Je länger die Hundeschnauze ist, umso besser riecht er auch, weil sein Organ mehr Riechzellen hat. Allein die Zahl zeigt, dass der Vierbeiner eine verdammt gute Nase haben muss, genauer gesagt etwa eine um eine Million Mal bessere. Dazu kommen kurze Atemzüge – etwa 300 in der Minute.

Die „füttern“ die Riechzellen permanent mit neuen Geruchsstoffen. Wir haben zwar auch einen linken und einen rechten Nasenflügel, können aber nicht wie der Hund zwischen rechts und links differenzieren. Der Hund kann gar die Richtung riechen, sozusagen Stereo schnuppern. Das ist besonders wichtig, wenn ein Hund Spuren erschnüffeln soll, etwa die eines verschollenen Menschen. Mit seinem extrem ausgeprägten Geruchssinn kann er sogar alte Spuren verfolgen und zielgenau sogar die Richtung finden. Allein der Anteil seines Riechorgans im Hirn beansprucht zehn Prozent des gesamten Hundehirns (beim Menschen nur ein Prozent!). Das macht deutlich, warum der Mensch das Tier als Spürhund in so unterschiedlichen Bereichen einsetzt. Die Wissenschaft hat zudem festgestellt, dass Hunde Gerüche sogar schmecken können. Im Gaumen haben sie ein bestimmtes Organ, das diese so aufgenommenen Informationen sofort ans Hirn weiterleitet – an das so genannte Limbische System; dies ist lässt beispielsweise Gefühle und Triebverhalten entstehen und es sorgt auch dafür, dass Hormone gebildet werden.

Der Geschmacksinn des Hundes

Im Geschmack wiederum ist der Mensch mit 9.000 Geschmacksknospen gegenüber 1.700 des Hundes im Vorteil. Sie sind allerdings unterschiedlich angeordnet. Ein Vierbeiner kann schon auf seiner Zungenspitze schmecken und er hat zwei unterschiedliche Arten von Speichel: der wässrige ist zuständig für die Gemüsenahrung, der schleimige löst fleischige Nahrung auf. Beim Hund reagiert der seitliche Teil auf saure und süße Nahrung sowie salzige; erst im hinteren Teil der Zunge werden bittere Stoffe wahrgenommen, weshalb Hunde oft erst gefährliche Tierköder bemerken, wenn es zu spät ist. Und der Hund hat einen weiteren Nachteil bei der Nahrungsaufnahme: Sieht und schnuppert er Fressen, macht er sich gierig darüber her und schluckt die Brocken schnell ganz runter, weil er schon das nächste Stück im Visier hat und es nicht verpassen will. Wir Menschen fragen uns: Wo bleibt da der Genuss? Ein Hund will einfach so viel und so schnell von dem Fressen haben, wie er gerade abbekommen kann. Gibt man ihm eine Scheibe Mortadella, schluckt er sie ganz hinunter, weil er schon nach der nächsten Scheibe giert. Deshalb ist es auch verkehrt, dem Hund zu zeigen, dass man noch mehr für ihn in der Hand hat.

Tierhasser packen zum Beispiel Rattengift in Frikadellen oder Rasierklingen in Leberwurstbällchen. Der Hund riecht nur die leckere äußere Hülle und frisst sich so ins Verderben. Wir Menschen würden sofort den bitteren oder scharfen Fremdkörper spüren und alles sofort wieder ausspucken.

Der Tastsinn des Hundes

Ganz wichtig ist für Hasso und Fips der Tastsinn, denn über eine Berührung entstehen bei ihnen emotionale und soziale Bindungen. Wenn wir unseren Hund berühren, beruhigen wir ihn – man kann es fühlen: Ihr Puls verlangsamt sich, wenn sie zuvor aufgeregt waren; auch wird ihre Atmung langsamer, sie hecheln nicht mehr so. So bauen sie auch Kontakt mit anderen Hunden auf.

Dazu kommen die so genannten Vibrissen, die langen Schnauzhaare. Bei Katzen sind diese noch viel sensibler. Sehr stark auf Druck reagieren Nase und Lippen – warum? Dort enden nämlich besonders viele Sinnesnerven. Über seine vier Pfoten spürt ein Hund sogar Vibrationen. Die Vibrissen im Gesicht sind starrer als die Haare am Körper. Sie gehen tiefer in die Haut; an ihrer Basis finden sich viele Tastrezeptoren. Man hat herausgefunden, dass 40 Prozent des Gehirnareals, das für den Tastsinn verantwortlich ist, allein für das Gesicht zuständig ist. Insofern kann man davon ausgehen, dass die Vibrissen eine wichtige Rolle einnehmen. Sie sind quasi das Frühwarnsystem des Hundes; sie schützen ihn vor Augenverletzungen und Zusammenprall. Wie hoch empfindlich die Schnurrhaare sind, beweist die Tatsache, dass ein Hund allein im Vorbeigehen eine Gefahr spüren kann, nämlich durch den erzeugten Luftwirbel. Der Hund hat keine Wärmesensoren – nur an der Nase. Verbrennt er sich, dann spürt er das nur über seine Schmerzsensoren, nicht jedoch über die Temperatur.

Nun wissen wir also, was den Hunden von Natur aus mitgegeben ist. Leicht fällt es uns deshalb, ihre besonderen Fähigkeiten zu erkennen und sie für unsere Probleme zu nutzen. Erfahrene Hundetrainer schöpfen diese „Skills“ aus und prägen sie durch regelmäßige Übungen noch weiter aus. So kann man einen Hund dazu bringen, vermisste Personen zu suchen oder Schwarzgeld aufzuspüren, und man bildet auf diese Weise Blindenhunde aus. Das ist aber oft ein langwieriger Prozess, der bis zu drei Jahre dauern kann.

Was können Hunde eigentlich alles?

Wie wir oben schon erfahren haben, können Hunde Geld riechen, Drogen und Gold. Sie spüren verschüttete Menschen auf, führen Blinde durch Straßen und merken, wenn eine Wohnung brennt sowie Qualm eindringt. Hunde riechen sogar, wenn Herrchen Krebs hat, und sie holen Hilfe, wenn er mit einem Herzinfarkt umkippt. Hunde sind Beschützer und wehren Angreifer ab, verscheuchen Diebe von Grundstücken und aus Wohnungen. Vierbeiner trösten uns im Kummer; sie spüren, wenn es unserer Seele schlecht geht. Hunde sind gute Zuhörer; ihnen können wir alles erzählen.

Sie nehmen Spuren auf, wenn wir vermisste oder entführte Menschen suchen, indem wir sie an der getragenen Kleidung riechen lassen. Hunde werden in der Therapie eingesetzt, damit Kranke schneller gesund und Einsame erheitert werden. Menschen mit Hund leben länger – aus vielerlei Gründen: Unsere Grundstimmung hebt sich und wir sind zu Bewegung gezwungen, gehen an die frische Luft und stärken so unser Immunsystem, um nur einige wenige Beispiele zu beschreiben.

Vierbeiner zwingen uns zur Verantwortung: Wir haben die Pflicht, für sie zu sorgen, sie zu begleiten und auch für sie da zu sein. So mancher ist in der Verantwortung für einen Hund zu einem anderen Menschen geworden. Kinder, die sich einen vierbeinigen Begleiter gewünscht haben, lernen so frühzeitig, für jemanden zu sorgen, ihn zu pflegen. Das Tier ist ein ganz wichtiger Therapeut gegen Einsamkeit und daraus resultierende psychische Probleme. Mit Hund sind wir nie einsam und leiden erwiesenermaßen weniger unter Depressionen.

Nehmen wir  den Imbissbuden-Besitzer, der den ganzen Tag alleine in seiner kleinen Hütte Kunden bedient: Was meinst du wie wertvoll ein Hund da ist? Der Mann könnte den Tag kaum überstehen – einsam, alleine, ohne irgendeine Kommunikation. Wer Kontaktschwierigkeiten hat, schafft sich einen Hund an; der ist nämlich der klassische „Kontakter“. Über den Hund kommt man mit jedem ins Gespräch. Wie viele Menschen haben nach Kindererziehung, Pensionierung oder gar Tod des Partners keine Bezugsperson mehr? Für sie kann der Hund sinnvoller Kind- oder Partnerersatz werden. Hasso könne wir auch mit ins Büro nehmen. Schlagartig wird die Stimmung besser und man schafft echt mehr. Stress mit Hund kann da erst gar nicht aufkommen.

Wenn wir alle diese Fähigkeiten und noch viel mehr, die Hunde zweifelsohne haben, richtig nutzen, können wir unsere lieben und geschätzten Vierbeiner gezielt dazu einsetzen, unsere Probleme zu lösen oder sie zumindest zu erleichtern. Im nächsten Schritt zeigen wir Ihnen, wie das konkret funktioniert.

Welche Probleme hat das Herrchen?

Natürlich sind die Probleme so individuell wie jeder Mensch einzigartig ist. Wir haben einen ganzen Warenkorb unterschiedlicher Schwierigkeiten im Leben. Deshalb wollen wir und über eine Problemliste an den Hund ranmachen: Wie kann uns der Vierbeiner dabei helfen?

Bist Du kontaktarm?

Der klassische Therapeut bei Kontaktschwierigkeiten ist der Hund. Du hast Probleme, Frauen oder Männer anzusprechen? Mit Hund geht das automatisch. Da brauchen du nicht mal selbst aktiv zu werden. Was meinen Du, wie viele Flirts sich schon über den lieben Vierbeiner ergeben haben? Partnerschaften und Ehen sind geschlossen worden, weil man sich über Hasso und Kyra nähergekommen ist.

Schau Dich nur einmal um: Hundebesitzer sind nie allein; schnell ergibt sich ein Small Talk – wie auch am Kinderwagen „Och wie süß ist denn die Kleine!“ – „Der, bitte!“ – Beim Hund läuft es ähnlich; hier mal ein typisches Gespräch unter Herrchen und Frauchen: „Och ist der aber süß! Er oder Sie? Wie alt ist er denn und wie heißt er? – Gerade mal ein Jahr! – Und noch sehr verspielt! Welche Rasse ist es denn genau? Sind Sie öfter hier im Wald? Lassen wir die Beiden doch einfach mal rumtoben. Was machen Sie sonst so, haben Sie viel Zeit für Ihren Bello? Nehmen Sie ihn mit ins Büro? Welches Futter geben Sie ihm? Sollen wir uns mal zum gemeinsamen Spaziergang treffen?“ Diese Art von Anbaggern ist so unverfänglich; da brauchen wir uns noch nicht mal zu verstellen und haben ein freies „Schussfeld“.

Mit Hund findest du  leichter Anschluss, begegnest Menschen offener und sind einfach sympathischer. Und wenn es nur ein kurzes „Hallo“ unter Hundehaltern ist. Dazu kommt, dass Hunde immer daran interessiert sind, fremde Menschen zu beschnüffeln. Herrchen kann also gar nicht anders, als sich Dir zuzuwenden. Über das Tier kommt man immer ins Gespräch. Es ist auch eine gute Übung für Menschen, die kaum andere ansprechen können: Gehe mit Hund raus und lasse dich ansprechen; das macht Mut. Der Hund ist unverfänglich. Es ist ein Unterschied, jemandem ins Gesicht zu sagen: „Du ich find Dich toll; treffen wir uns mal?“ oder: „Ihr Hund sieht aber niedlich aus, echt sympathisch!“ Über den unverfänglichen Hunde-Talk findest du leicht heraus, ob dich dein Gegenüber  mag oder nicht. So kann man über den Vierbeiner viel mehr testen als nur die Hundeliebe. Bei den Kontakten geht es aber nicht nur um Liebe, Sex und Partnerschaft. Manche Menschen suchen einfach nur einen Gesprächspartner oder jemanden, der mit ihnen etwas unternimmt: spazieren gehen, Karten oder Schach spielen, Kaffee trinken, verreisen, tanzen, Fahrrad fahren und so weiter.

Quintessenz: Der Hund ermöglicht uns einen leichteren Zugang zum anderen Geschlecht – und vielleicht sogar mehr; ihn setzt du als Sympathie-Gradmesser ein. Über deinen Dackel erfährst Du, ob dein Ansprechpartner auch etwas für dich übrig hat. Und er hilft dir bei zahlreichen anderen Verabredungen. Last but not least tauscht Du dich über Futter und Erziehungsmethoden aus; Hundekrankheiten und Tierärzte sind weitere Gesprächsthemen. Manchmal auch: „Machen wir Babies?“ (natürlich Hunde-Babies!). Mit Hund überwindest du deine Kontaktschwäche.

Bist du einsam?

Hast Du deinen Partner verloren? Sind die Kinder aus dem Haus? Gehen Dir die Mitmenschen aus dem Weg? Hast Du dich selbst zurückgezogen, dein  soziales Netzwerk vernachlässigt oder gar aufgegeben? Sind gute Freunde weggezogen oder gestorben? Plötzlich stehst du ganz allein da und hast niemanden mehr um dich herum. Es gibt viele Gründe für Einsamkeit. Man mag sich selbst nicht mehr im Spiegel ansehen, ist stark übergewichtig, unattraktiv, pflegt sein Äußeres gar nicht mehr, hat vielleicht sogar ein körperliches Leiden und humpelt.

Irgendwie hat man Angst vor Ablehnung und wagt es erst gar nicht mehr, anderen Leuten zu begegnen. Vielleicht habst du auch deine Arbeitsstelle verloren. Du verkriecst Dich in deine eigenen vier Wände und gehst erst gar nicht mehr raus – warum auch? Deine Partnerin oder Dein Partner hat Schluss gemacht. Du hast finanzielle Probleme – vielleicht steckst du  sogar gerade inmitten einer Privatinsolvenz. Wohin sollten Du jetzt auch gehen? Geld hast du keins; selbst einen Kaffee kannst du Dir nicht mehr leisten.

Hier hilft als erste Soforthilfe ein Begleiter – vielleicht aus dem Tierheim. 

Gehe einmal dorthin, und du wirst Dich spontan in ein Wollknäuel oder einen drahtigen Terrier verlieben. Wenn Dich sonst keiner mehr mag, diese Tiere lieben dich und sind dankbar, einen neuen Partner gefunden zu haben. Ein Hund spürt Deinen Kummer, deine Einsamkeit. Was meinst Du, wie du dich fühlst, wenn er zufrieden seinen Kopf auf deinen Oberschenkel ablegt? Hunde sind gute Gesprächspartner; sie hören zu, und ihnen können wir alles erzählen, ohne dass es an der nächsten Straßenecke ausposaunt wird. Vierbeiner haben ein feines Gespür für Herrchens Leiden, auch für seine psychischen. Du hast schon seit Wochen oder Monaten keinen Gesprächspartner mehr – jetzt kannst du stundenlang mit ihm quatschen. Manchmal geben Tiere auch Laute von sich, die Ihnen sagen: „Ja, ich verstehe Dich, aber ich bin doch bei Dir!“ Nichts ist schöner, als wenn Dein Begleiter zufrieden seinen Kopf in deinen Arm legt. Es ist ein so herrliches Gefühl der vollkommenen Hingabe, des Vertrauens, der Geborgenheit und Dankbarkeit.

Mit Hundbist Du nie einsam.

Hast du Angst vor dem Tod?

Viele Menschen fürchten sich davor, allein zu sein und dann ausgerechnet einen Herzinfarkt zu erleiden. Sie haben regelrecht Angst vor dem Tod – und niemand ist in ihrer Nähe, der helfen könnte. Die wildesten Gedanken kreisen um sie herum. „Wie sichere ich mich ab? Dann lassen sie Notklingeln installieren, vereinbaren Klopfsignale oder tragen einen Alarmgeber ständig um den Hals. Solche Menschen treibt eine Panik vor dem plötzlichen, hilflosen Tod. Dabei vergessen die meisten, dass man in der Regel bereits zehn Sekunden nach einem Infarkt das Bewusstsein verliert und gar nichts mehr machen kann. Besser wäre es, die ersten Notfall-Maßnahmen zu kennen und anzuwenden.

Wie oft ist es passiert, dass Menschen mit bekannten Rückenproblemen durch Verrenkungen in der Badewanne einen Bandscheibenvorfall erleiden und sich gar nicht mehr bewegen können. Oft liegen sie stunden- oder sogar tagelang in dem dann erkalteten Wasser. Ja, leider sind auch schon alleinstehende Menschen nach Tagen in ihrer Wohnung tot aufgefunden worden. Gegen all das hilft ein Hund! Moment! Schüttel jetzt nicht mit dem Kopf, denn es stimmt. Hunde können Hilfe holen. Sie bellen so lange, bis die Nachbarn die Polizei rufen. Ob Du einen Infarkt oder Schlaganfall erlitten hast, durch Überzuckerung ins Koma gefallen oder Du zu Boden gestürzt bist, Feuer in Deiner Wohnung ausbricht und Qualm Dich zu ersticken droht – ein Hund ist Dein Retter in der Not. Du brauchst also keine Angst zu haben, denn der Vierbeiner passt schon auf. Er schlägt Alarm oder ist so clever, dass er sogar die Tür öffnen kann.

In alten Fernsehserien hat man das gut sehen können: Herrchen fällt vom Pferd oder ist durch einen Schuss verwundet worden und Langhaarcollie Lassie rennt über Kilometer, bellt vor dem Haus so lange, bis jemand mitkommt, den der Hund direkt zum Verunglückten führt.

Vierbeiner sind so intelligent: Sie spüren ganz genau, wo Gefahr im Verzug ist. Der Hund an deiner Seite nimmt Dir die Angst vor dem Tod. Wir sind quasi in sicheren Händen. Dazu kann man dem Hund auch einiges antrainieren, nämlich wie er die Türklinke herunterdrückt, wenn wir hilflos auf dem Boden liegen. Hunde erschnüffeln auch schon im Vorfeld Gefahren, etwa wenn Du Zucker hast; selbst Krebs riechen sie und werden unruhig. Man bringt ihnen bei, eine kurz bevorstehende Unterzuckerung mit Koma zu spüren und Herrchen durch ein bestimmtes Verhalten dazu zu bringen, schnell ein Stück Traubenzucker zu essen oder einen süßen Saft zu trinken. Legen also mit Hund Deine Angst vor dem Tod getrost beiseite.

Es gibt ja solche Hypochonder, die an jeder Ecke den Tod lauern sehen. Aber auch der ganz normale Wahnsinn wie Gedanken an Feuer, Herzinfarkt oder Unfall sind nicht von der Hand zu weisen. Sie kommen immer dann verstärkt wieder aufs Radar, wenn gute Freunde, Nachbarn oder Arbeitskollegen plötzlich gestorben sind. Und das passiert unweigerlich. Schlimm sind die Gedanken, wenn Verstorbene etwa im gleichen Alter wie man selbst waren. Gestern hat man noch mit jemandem gescherzt und heute Morgen ist er schon tot. Oder man erfährt, dass ein allein lebender Bekannter vor dem Fernseher gestorben ist und der erst Tage später vom Hausmeister aufgefunden wurde – oh wie schrecklich! Wenn Du selbst noch allein lebst, macht Dich so etwas rasend.

Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herzinfarkt, vor Ohnmacht oder dem Ausrutschen im Bad?Du hast Angst davor und das wird zum Problem. Was bietet Schutz vor solchen Situationen? Wir grübeln und suchen nach Lösungen – ein Alarmknopf vielleicht, ein Handy um den Hals, Klopfzeichen zum Nachbarn – ein Hund ist die Lösung unseres Problems. Er gibt uns das Gefühl, beschützt zu werden und im Notfall Hilfe herbei zu bellen. Das muss uns doch beruhigen. Wir brauchen keine Angst mehr vor dem Tod zu haben, denn wr haben jetzt einen treuen und zuverlässigen Begleiter an unserer Seite. Das Problem wäre also mit Wuffi erledigt.

Bist Du krank und übergewichtig?

Übergewicht ist die Zivilisationskrankheit Nummer ein. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat zu viele Pfunde auf den Rippen. Wir essen im Prinzip immer noch so viel, wie unsere Vorfahren, die dafür aber zehn Stunden am Tag hart schufteten und das auch brauchten. Sie haben mit Muskelkraft die Felder bestellt, Bäume gefällt, Eisen geschmiedet, Heu und Stroh eingefahren, von Hand Häuser gebaut und dergleichen mehr. Wir haben heute jedoch, maschinelle Helfer und brauchen oft nur den Knopf zu drücken. Dafür muss ich aber nicht 3.000 oder 5.000 Kalorien zu mir nehmen, 2.000 reichen auch. Weil vieles automatisiert ist, bewegen wir uns auch nicht mehr ausreichend, Folge: Wir legen an Gewicht zu, unsere Knochen haben mehr zu tragen, Rückenschmerzen und Gelenkprobleme nehmen zu. Es ist ein Teufelskreis der modernen Zivilisation: Bewegungsmangel- und Übergewicht-Krankheiten.

Dagegen hilft vor allem ein Hund. Denn er zwingt uns täglich mehrmals raus zum Gassigehen, bei Wind und Wetter – ob wir wollen oder nicht. Der Vierbeiner hält uns in Bewegung, nicht nur, wenn Hasso mal muss. Er will gefordert werden, nach Stöckchen rennen, durch Wald und Wiesen marschieren – er zieht uns schon mit, keine Sorge. Diese tägliche Bewegung tut uns und unserer Gesundheit gut, hält die Gelenke geschmeidig und lässt uns nicht zu einer faulen, fetten Couch Potato werden. Frische Luft stärkt unseren Kreislauf sowie die Abwehrkräfte (Immunsystem).

Wie viele Ausreden finden wir, um nicht vor die Tür zu gehen? „Das ist ja ein Sauwetter, da schicke ich nicht mal den Hund nach draußen!“ – gibt´s nicht mehr. Der Hund wird so lange jaulen und uns „belästigen“, bis wir uns den Friesennerz übergestreift haben und mit ihm auch durch den Regen marschieren. Sie fordern gnadenlos ihre Rechte ein. Du wirst schon sehen, wie Du nachgibst– und am Ende fühlst Dich sogar wohl dabei. Deine Gesundheit verbessert sich spürbar – mit Hund! Den Rettungsring verlieren wir nicht nur durch gesundes Essen, sondern unbedingt gehört regelmäßige Bewegung mit dazu. Mindestens dreimal pro Woche sollten wir an unsere Belastungsgrenze kommen – grob gesagt: schwitzen -, erst dann verbrennt unser Körper auch Fett und baut Muskeln auf.

Also animiere Dich und Deinen  Hund zu ein paar Höchstleistungen, zum Beispiel zu einem Dauerlauf, Joggen, Hüpfen über Balken oder Baumstämme im Wald; fahre mit dem Rad und Bello läuft daneben mit; gehe  zum Hunde-Übungsplatz und laufe mit Amadeus um die Fähnchen herum, hüpfe über Hindernisse und sprinte über kleine Brücken. Dann bleiben nämlich Herrchen und Tier fit.

Lernt dein Kind schlecht oder liest nicht gerne?

Hunde sind wahre Motivationskünstler; das weiß man nicht erst, seitdem sie Senioren im Altenheim erfreuen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Vierbeiner unsere Kleinen dazu ermuntern, besser zu lernen, zu lesen und zu rechnen. Das ist so ähnlich, als ob man mit einem behinderten Kind eine Delfin-Therapie macht oder so genanntes therapeutisches Reiten. Tiere ermuntern, weil Kinder gerne mal das Fell streicheln wollen. Hunde sehen ja so süß aus.

Ist ein Hund in der Nähe, lernen die Kleinen viel bereitwilliger; sie konzentrieren sich aufs Lesen und sprechen flüssiger, rechnen Zahlen exakter zusammen. In Versuchsreihen hat man die Ergebnisse mit Hund und ohne Hund bewertet. Erstaunliche Resultate belegen, dass mit Hund mehr bei rauskommt. Hast Du also ein Problem mit Deinem Kind, das keine Lust am Lernen hat, dann muss ein Vierbeiner in die Familie. Lass Deine Kleinen doch mal vorlesen, wenn Wuffi daneben auf dem Boden liegt und schnurrt.

Sage Deinem Kind, dass es dem lieben Vierbeiner mal etwas vorlesen soll, der sich doch so langweilt. Und wenn mal wieder die Lust an den Hausaufgaben fehlt, dann muss das liebe Tier in die Nähe. So motiviert man den Nachwuchs und löst das Problem mit der Lernblockade.

Suchst Du eine höhere Lebenserwartung?

Du bist kein Vertreter von kurz und heftig? , denn du willst das Leben so lange wie möglich in vollen Zügen genießen?!. Du strebst nach höchst möglicher Lebenserwartung?. Dafür brauchst Du aber ein Programm – aus gesunder Ernährung und Bewegung. Du weisst ja, wie das so mit dem inneren Schweinhund ist. Meldest du dich im Fitness-Studio an, findest Du tausend Gründe, diesmal nicht zu trainieren. Das schlechte Wetter, die eigene Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Bequemlichkeit, keine Lust und so weiter. Selbst wenn Du eine beste Freundin oder einen besten Freund habst, die Dich abholen, suchst Du nach Ausflüchten. Dabei sind ja eigentlich Mitstreiter zuverlässige Leute, die Dich bei der Stange halten.

Doch noch zuverlässiger sind Hunde. Die knurren und murren, so lange bis Du dich anziehst und mit ihnen an die frische Luft gehst. Du solltest mal einen Hund sehen, wenn wir  zum Mantel oder Anorak greifen: Da wedelt das Hundeschwänzchen so schnell, und werden  so unruhig; so schnell kommen wir gar nicht  in unsere Klamotten. Was passiert hier: Der Hund muss raus, täglich mindestens dreimal – und wir auch. Wir haben also automatisch mehr Bewegung, kommen an die frische Luft; Ihr Immunsystem wird gestärkt, der Kreislauf kommt in Bewegung und Sie sind vor Krankheiten besser geschützt. Unterm Strich bedeutet das eine höhere Lebenserwartung. Wir sind fitter und attraktiver, haben mehr Kontakte und unsere Stimmung ist super.

Willst Du mehr Freude im Leben?

Hunde sind echte Motivationskünstler und witzig obendrein. Bestimmte Rassen sind so lustig, dass ihre Anwesenheit automatisch das Leben erfreut. Nehmen wir mal  den Terrier oder speziell Jack Russel-Hunde, die sich auch als Zirkushunde einen Namen gemacht haben. Sie sind so intelligent, dass man ihnen witzige Kunststückchen antrainieren kann. Hunde lecken uns vor Freude ab, springen uns an. Wie herrlich ist es, ein zufriedenes Tier zu spüren, das ganz entspannt auf unserem Schoß liegt und uns voll vertraut. Hast Du so etwas schon einmal von einem Menschen bekommen? Tiere geben uns weitaus mehr als selbst Partner uns jemals ermöglichen können.

Mit Hund kommt Freude auf, und das den ganzen Tag. Willst Du mehr davon, dann führt kein Weg am Vierbeiner vorbei. Bei einem lieben Menschen wir nie Freude einkaufen, bei einem Hund aber immer. Denn sie sind von Natur aus freundlich, dem Menschen dankbar. Wenn Hunde eine Bezugsperson haben, Ihr Herrchen, dann ist es wie ein Leib und eine Seele. Man versteht sich blind; selbst wenn wir mal traurig sind, hilft uns Rex darüber hinweg. Er versteht uns und unseren Kummer, fühlt, dass etwas nicht stimmt. Wie ein verständnisvoller Mensch sagt er uns in seiner eigenen Sprache: „Ich bin jetzt bei Dir und fühle mit; mach Dir keine Sorgen, Du hast doch mich!“

Dein Hund ein echter Therapeut!

Sieh es so: Der Hund ist ein echter Therapeut. Wer hätte das gedacht! Nur die Wenigsten setzen den Vierbeiner richtig ein. Hole also mehr aus dem  lieben Tier heraus. Er will gefordert werden und vor allem will er Dir helfen. Einen Hund macht nichts glücklicher, wenn Herrchen glücklich ist. Sie spüren, wenn sie ihrem Besitzer einen nützlichen Gefallen getan haben.

Auch Hunde hecheln nach Anerkennung. Ein gut trainierter Hund weiß, dass er belohnt wird, und wenn es nur mit einem Streicheln ist. Dann spürt er auch: Ich gehöre dazu und bin Teil der Familie. Hunde können Leben retten und verlängern – wo finden wir das sonst in dieser Welt? Vor allem tun Sie es ohne Gegenleistung, einfach nur aus Dankbarkeit oder weil sie es so gelernt haben und sie es als ihren Job verstehen. Hunde sind treu – ein Leben lang.

Möchtest Du noch mehr über Deinen Hund als Therapeut wissen – dann bestelle jetzt das eBook „Mein Hund als Therapeut“ Viel Spaß beim Lesen und genieße die Zeit mit Deinem persönlichen Therapeut Dr. Bello 😉

Ein leben ohne hund ist möglich, aber sinnlos.